Sparten

Prinzipiell suchen Rettungshunde nach menschlicher Witterung. Während der Ausbildung lernen sie, dass es sich „rentiert“, eine gefundene Person beispielsweise durch Verbellen anzuzeigen.

 

Die Trümmersuche

Nach Gebäudeeinstürzen, Gasexplosionen, Erdrutschen etc. suchen die Hunde meist auf sehr schwer begehbarem Untergrund nach Vermissten. Aus einer Vielzahl an Gerüchen (wie getragener Kleidung oder Essensresten) filtert die Hundenase den menschlichen heraus. Für die Trümmerarbeit werden geländegängige, nicht zu schwere Hunde benötigt, die auch in extremen Stresssituationen nicht die Nerven verlieren und sich - trotz zum Teil großer Ablenkung - auf ihre Arbeit konzentrieren.

 

 

Die Flächensuche

Flächenteams kommen beispielsweise zum Einsatz, wenn sich ältere Menschen (verwirrt, Demenz erkrankt) oder Kinder verlaufen. Hier gilt es, großräumige Gebiete nach Vermissten abzusuchen. Vielfach finden die Einsätze in Waldgebieten, Parkanlagen, Schrebergärten etc. statt. Rettungshunde sind in der Lage, mehrere zehntausend Quadratmeter in kurzer Zeit zu durchstöbern und hierbei effektiv nach menschlicher Witterung zu suchen.

 

 

Neben der reinen Suchausbildung des Hundes stehen auch noch Gerätetraining, Unterordnung und Führigkeitsübungen auf dem Stundenplan. Zusätzlich muss Einiges vom Besitzer in Eigenregie zu Hause erarbeitet werden! Auch der Hundeführer ist gefordert und nimmt regelmäßig an Theorieveranstaltungen teil (Erste-Hilfe Mensch & Hund, Trümmerkunde, Einsatztaktik etc.).